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Praktikum / Internship

Studentische Arbeiten

Kolloquien und Elektrotechnisches Seminar

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Weiterverarbeitung in der Hausdruckerei
Vorlagen für LaTex und Word erstellen 

Die Fakultät für Informatik hat die Vorlagen für LaTex und Word bereitgestellt

Hinweise

Fachgebiet Elektronische Steuerungstechnik

aktuelle Angebote 

Im Rahmen Ihrer Studien-, Bachelor- und Masterarbeit sollen Sie allgemeinverständlich erläutern, wie Sie eine technische Problemstellung gelöst haben. Sie geht weit über eine Geräte- oder Softwaredokumentation hinaus. Die Arbeit ist so anzufertigen, dass keine geheimhaltungspflichtigen Inhalte geschildert werden. Sperrvermerke und Geheimhaltungsklauseln sind nicht zugelassen. Bei der formalen Gestaltung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Technische Zusammenhänge werden im Präsens möglichst knapp und ohne ausschmückende Phrasen oder Wertung beschrieben. Dabei verwendet man nie die Ich-Form sondern häufig das Passiv (z.B. "Der Prozess wird durch Drücken der Start-Taste aktiviert ...") oder eine unpersönliche Beschreibungsform ("Die Verwendung dieser Formel setzt Randbedingungen  voraus ..." oder "Man sollte dabei folgendermaßen vorgehen ..."). 
  • Namen von Personen sind zu vermeiden. Stattdessen ist auf die Literaturstellen entsprechender Arbeiten zu verweisen.
  • Sämtliche Beschreibungen, die nicht Ihre eigenen Tätigkeiten und Erfahrungen darstellen, sondern Zusammenhänge aus anderen Arbeiten schildern schildern, müssen mit einem Verweis auf diesbezügliche (Literatur-)Quellen, wie Bücher, Fachzeitschriften, Internet-Seiten etc. versehen werden.
  • Diese Quellen sind im Literaturverzeichnis detailliert aufzuführen und mit einer Referenznummer zu versehen (z.B. [1] Lerch, R.: "Elektrische Messtechnik", Springer Vlg., Berlin, 1996 bzw. [5] Münnemann, A. und Epple U.: "Dynamische Online Diagnose", Automatisierungstechnische Praxis, Oldenbourg Verlag, Heft 1, 2006).
  • Wörtliche Wiedergaben einer Quelle sind weitgehend zu vermeiden, jedoch stets als Zitat in Anführungszeichen zu setzen. 
  • Es empfiehlt sich, zur Erläuterung komplizierter Sachverhalte dem Leser selbst erstellte Abbildungen zur Unterstützung zu bieten. Verweisen Sie im Text stets auf die Abbildungen! Abbildungen und Tabellen sind zu nummerieren und mit einer Bildunterschrift bzw. Tabellenüberschrift zu beschriften, die die Abbildung bzw. Tabelle hinlänglich erläutert (kann mehrere Zeilen umfassen).  Wenn Abbildungen aus anderen Quellen übernommen wurden, sind diese in der Bildunterschrift anzugeben, z.B. (aus [46]). 
  • Umfangreiches Bildmaterial sowie Detailbeschreibungen sollten exemplarisch im Hauptteil und ausführlich im Anhang aufgeführt werden. Verweisen Sie im Hauptteil auf die Anhänge! 
  • Die Software muss z.B. durch UML-Diagramme, Softwarestrukturplan u.ä. dokumentiert und vollständig ausgedruckt im Anhang aufgeführt werden. Eine Bedienungsanleitung für die Software ist ebenfalls erforderlich. 
  • Der Hauptteil (ohne Anhang) einer Studienarbeit sollte inklusive Bildern max. 50 DinA4-Seiten, der einer Bachelorarbeit max. 60 Seiten und der einer Masterarbeit max. 80 Seiten bei einer Schriftgröße von 12pt und 1,5 Zeilenabstand nicht überschreiten (ggf. in Anhang ausgliedern). 
  • Die Arbeit sollte gebunden und auf dem Buchrücken mit Art der Arbeit, Name, Kurztitel, Jahr (z.B. DA Seitz: Lernende Regelung von Totzeitprozessen, 1991) beschriftet werden. 
  • Da Rechtschreibung durchaus ein Qualitätsmerkmal ist, sollte die automatische Rechtschreibkorrektur im Textverarbeitungsprogramm aktiviert werden (z.B. in Word unter ->Datei ->Optionen ->Dokumentenprüfung "Rechtschreibung während der Eingabe prüfen", "Grammatikfehler während der Eingabe prüfen" und "Grammatik zusammen mit Rechtschreibung überprüfen" Häckchen setzen). Auch eine gute Kommasetzung erleichtert das Lesen (s. z.B. www.kommasetzung.info). 

Die Arbeit soll folgende Standard-Gliederung haben:

Deckblatt der Hochschule (in der Druckerei in Geb. A/Keller erhältlich) 
Titelblatt (mit Titel der Arbeit im ausgestanzten Fenster), Name, Mat.-Nr., Anschrift, E-mail Adresse des Autors sowie korrekten Angaben, wo die Arbeit angefertigt wurde (ggf. kooperierende Firma, immer Hochschule Mannheim, Fakultät für Elektrotechnik, Institut für Automatisierungssysteme, Fachgebiet Elektronische Steuerungstechnik)  
Erklärung, ggf. Vorwort (Sperrvermerke sind nicht zugelassen) 
Zusammenfassung, Abstract (Englische Übersetzung der Zusammenfassung) 
Inhaltsverzeichnis 
Verzeichnis der Abkürzungen und Symbole

1. Einleitung
1.1 Problemumfeld (Einführung in den übergeordneten Themenbereich, damit z.B. Studierende verstehen, 
worum es geht. Was ist das Problem, das Sie lösen sollen? Was ist daran neu?)
1.2 Stand der Technik (Überblick über aktuelle Literatur zu Ihrem Thema, d.h. Bücher, Fachartikel in Zeitschriften wie "atp", "at" o.a. Dabei sollen Ideen, Konzepte, Algorithmen o.ä. aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten zusammengefasst werden, die für Ihre Arbeit interessant sein sind oder von denen sich Ihre Arbeit abgrenzt, keine pure Marktübersicht)
1.3 Aufgaben und Ziele (Was ist das Ziel Ihrer Arbeit? Welche Aufgaben sind im Einzelnen zum Erreichen dieses Ziels zu bearbeiten?)
Zum Besseren Verständnis sollte bereits hier eine grafische Darstellung des zu automatisierenden Systems bereitgestellt werden. 
1.4 Struktur der Arbeit (Erläutern Sie dem Leser die Gliederung Ihrer Arbeit)

2 bis 7 Fachkapitel (Es können auch mehr oder weniger sein.)
Die Arbeit ist problemorientiert zu gliedern. D.h. die Gliederung soll abbilden, wie Sie Ihr Problem gelöst haben. Die Fachkapitel stellen also wichtige Meilensteinen Ihrer Arbeit dar.  Deshalb ist es nicht sinnvoll zuerst seitenweise Grundlagen, z.B. über Steuerungen, Visualisierungssysteme o.ä., aus Handbüchern in ganzen Kapiteln zu erläutern. Vielmehr sind die Grundlagen an den Stellen Ihrer Arbeit zu erläutern, wo Sie sie für die konkreten Aufgaben der Arbeit benötigt haben. 

Insbesondere sind die durchgeführten Experimente (auch Inbetriebnahmen) durch Bilder, Messreihen, etc. zu dokumentieren und zu diskutieren. Nicht nur Screen-Shots, sondern selbst erstellte Blockschalt- oder Ablaufbilder verdeutlichen Ihre Vorgehensweise, den Zusammenhang zwischen Modulen oder die Wirkungsweise eines Systems.

8. Schlussfolgerungen
8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse (Welche der Ziele aus 1.3 wurden erreicht? Inwiefern liefert die Arbeit einen Fortschritt?)
8.2 Bewertung der Ergebnisse (Welche Ziele wurden nicht erreicht und warum nicht? Welche Probleme traten auf? Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie noch einmal mit der Arbeit beginnen müssten?)
Zur Bewertung ist eine zusammenfassende Tabelle wünschenswert, in der Vor- und Nachteile bzw. Kosten und Nutzen der untersuchten Konzepte auf einen Blick gegenübergestellt werden.
8.3 Ausblick (Was bleibt noch zu tun? Was wären sinnvolle Ergänzungen oder Erweiterungen?)

Literaturverzeichnis 
Anhang A
  (z.B. längere Herleitungen, allg. Grundlagen, o.ä.)
Anhang B  (Bedienungsanleitung)
Anhang C  (Hardwaredokumentation Hardwarestrukturplan)
Anhang D  (Softwaredokumentation mit Aufrufbaum aller Module und Softwarestrukturplan)
Anhang E  (Software-Listings bei internen Arbeiten)
Anhang F  (Inhalt der CD-ROM bei internen Arbeiten)
...

Studienarbeiten sind einfach, Bachelor- und Masterarbeiten sind zweifach als gebundene Exemplare im Dekanat abzugeben (falls zwei Gutachter der Hochschule beteiligt sind, ansonsten genügt ein Exemplar). Die pdf-Datei der Arbeit ist mir parallel zur Abgabe per email zuzusenden.