Der Klimawandel bringt immer öfter extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen mit sich.
Um besser auf solche Situationen reagieren zu können ist es wichtig, das Wetter genau zu beobachten; zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit.
Der 18-jährige Schüler Felix Zhang hat sich im Rahmen eines Kooperationsprojekts des Hector-Seminars mit der Technischen Hochschule Mannheim – unter der Betreuung von Prof. Christof Hübner, ein Messgerät entwickelt, das die Luftfeuchtigkeit sehr genau messen kann.
Es funktioniert nach einem einfachen Prinzip, das aus der Auswertung des Temperaturunterschieds zwischen einem trockenen und einem befeuchteten Temperatursensor besteht.
Felix hat sein Messgerät mit Referenzsensoren verglichen und konnte eine sehr gute Übereinstimmung nachweisen. Das Gehäuse hat er am Computer entworfen und mit Hilfe von 3D Druck erstellt.
Mit seinem Projekt gewann Felix bei „Jugend forscht“ den 2. Platz in der Kategorie „Physik“. Sein Ziel war es ein genaues, aber günstiges Gerät zur Wetterbeobachtung zu entwickeln – ein wichtiger Schritt für den Umwelt- und Katastrophenschutz.
Ein interaktives 3D Modell finden Sie hier.
