Aufbau des Studiengangs

Lehramt- Elektrotechnik, Ingenieurpädagogik

 +  Berufsoptionen - Lehrer oder Ingenieur

Mit dem Bachelorabschluss wird ein vollwertiger Ingenieurabschluss erreicht.  Absolventen/- innen können sowohl eine Tätigkeit in der Industrie beginnen, als auch das Ziel Lehrer weiter verfolgen. Um Lehrer/-in zu werden, muss das Studium an der PH-Heidelberg fortgesetzt werden.

Nach dem Masterabschluss folgt ein 18-monatiges Referendariat. Danach können Sie in technischen Gymnasien, Technikerschulen, Berufskollegs usw unterrichten. In diesen Schultypen besteht ein erheblicher Nachwuchsbedarf, so dass Ihre Einstellungschancen bundesweit sehr positiv sind.

Studiengang in Kooperation
Der Studiengang Lehramt Elektrotechnik/ Ingenieurpädagogik wird in Kooperation mit der PH-Heidelberg angeboten. Die Bewerbung für den Bachelor-Studiengang erfolgt an der HS-Mannheim. Der Studiengang weist im Wesentlichen den selben Aufbau auf wie alle anderen Bachelor-Studiengänge der HS Mannheim.

Aufbau der Bachelorstudiengänge der Hochschule Mannheim
Das Bachelorstudium dauert planmäßig 7 Semester (=3,5 Jahre) einschließlich der Anfertigung der Bachelorarbeit. Es gliedert sich in Grundstudium (2 Semester) und Hauptstudium (4 Theorie- und 1 praktisches Studiensemester).

In diesem hauptsächlich elektrotechnischen Studiengang sind einige pädagogisch-psychologische Fächer ingetriert. Diese werden von Dozenten der Universität Heidelberg gelehrt, sie werden an der HS-Mannheim abgeboten.

Das Grundstudium vermittelt die wissenschaftlichen Grundkenntnisse, hauptsächlich aus den Bereichen Elektrotechnik, Mathematik, Physik, Programmieren. In diesem Studiengang kommt Psychologie hinzu. Mit dem erfolgreichen Ablegen aller Prüfungen des Grundstudiums ist die Bachelorvorprüfung abgeschlossen.

Im Hauptstudium erwerben die Studierenden zunächst weitere ingenieurwissenschaftliche Grundlagen, elektrotechnische Fächer werden vertieft. In diesem Studiengang ist auch Unterrichtsplanung und Didaktik enthalten.

Das fünfte Semester der Regelstudienzeit ist ein praktisches Studiensemester.
Das Industriepraktikum wird in einem Industriebetrieb der eigenen Wahl abgeleistet. Dabei sollen die Studierenden bereits eine ingenieurnahe Tätigkeit ausüben.
In diesem Studiengang kommt ein erstes Schulpraktikum von zwei Wochen Dauer hinzu.  Dabei sollen Studierende einen Einblick in das Berufsbild des Lehrers/ der Lehrerin erhalten.  Durch diese beiden unterschiedlichen Praktika werden zwei Berufsoptionen kennengelernt und somit die Weichen für die spätere Berufswahl gestellt.

In den letzten beiden Studiensemestern erfolgt eine Vertiefung in der gewählten Fachrichtung. Durch  Wahllehrveranstaltungen können die Studierenden dabei eigene Interessen vertiefen und ein Studienprofil entwickeln.

Während des letzten Semesters werden Studien- und Bachelorarbeit angefertigt, in einem Unternehmen oder an der Hochschule. Die wissenschaftliche Herangehensweise an eine Problemstellung soll dabei gezeigt werden.

Abschluss
Das Studium schließt mit dem Bachelorgrad (Zeugnis und Urkunde) ab. Der Bachelorabschluss ist der erste berufsqualifizierende akademische Abschluss. Danach können die Absolventen/-innen die Berufstätigkeit oder ein Masterstudium aufnehmen.

Gemeinsame Vorlesungen mit Studierenden anderer Studienrichtungen
Das Bachelor-Studium vermittelt hauptsächliche die fachliche Kompetenz. Die Lehramtstudierenden besuchen viele Lehrveranstaltungen gemeinsam mit Studierenden der Studiengänge "Automatisierungstechnik"  oder "Energietechnik und regenerative Energien".

Grafik Aufbau des Studiengangs

Die Studieneingangsphase ist für viele Studierenden eine besondere Herausforderung. Die Fakultät bietet die Möglichkeit das Grundstudium um ein Semester zu strecken. Dabei wird Mathematik, ein sehr wichtiges Basisfach, verstärkt gelehrt.

Die dreisemestrige Variante ist für Studierende gedacht, die parallel zum Studium Geld verdienen müssen oder Nachholbedarf z. B. in Mathematik haben.

Ermittlung des Kenntnisstand in Mathematik 1
Um den Kenntnisstand in Mathematik zu ermitteln, wird in der ersten Vorlesungsstunde Mathematik 1 ein verbindlicher Test geschrieben.  Abhängig vom Ergebnis wird entweder das 2-semestrige Grundstudium oder die gestreckte Variante, Grundstudium in drei Semestern, empfohlen.

Mathematik-Eingangstest bestanden
Wird der Mathematik-Eingangstest bestanden, so sind die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Prüfung in Mathematik 1 (MA1) erfüllt. Das Grundstudium in zwei Semestern kann begonnen werden.

Empfehlung des 3-semestrigen Grundstudiums
Wird der Eingangstest nicht bestanden, wird die dreisemestrige Variante dringend empfohlen.

Die Vorlesung Mathematische Grundlagen (MAG) sollte besucht werden. 
Die Übungsaufgaben der Vorlesung Mathematische Grundlagen (MAG) müssen unabhängig vom Besuch der Vorlesung bearbeitet werden. Ein Testat über die erfolgreiche Bearbeitung ist die Voraussetzung, um (später) an der Klausur Mathematik1 (MA1) teilzunehmen.

Maximale Studiendauer Grundstudium
Die maximal mögliche Studiendauer für das Grundstudium beträgt 4 Semester. Sie verlängert sich auch bei der 3-semestrigen Variante nicht. Alle Prüfungen des Grundstudiums müssen nach maximal vier Theoriesemestern erfolgreich abgelegt worden sein.

Zusätzlicher Mathematik-Grundlagenkurs
Eine gesonderte Vorlesung Mathematische Grundlagen (MAG)  wird angeboten. Andere Lehrveranstaltungen werden zugleich in das nachfolgende Semester verschoben. Dadurch soll sicher gestellt werden, dass die Studienbelastung nicht zu hoch wird, dass genügend Zeit für das Zusatzfach bleibt. Der Prüfungsplan ist extra auf beide Varianten abgestimmt.

In der Vorlesung Mathematische Grundlagen (MAG)  werden die mathematischen Kenntnisse vermittelt, die als Voraussetzung für die Vorlesung Mathematik 1, Grundlagen der Analysis, angesehen werden.

Grafik Gegenüberstellung 2- oder 3-semestriges Grundstudium
Verteilung der Vorlesungen auf die Semeseter

Variante 1: 2-semestriges Grundstudium, Variante 2: 3-semestriges Grundstudium

Im fünften Semester (Praktisches Studiensemester) sind sowohl ein Industrie- als auch ein Schulpraktikum abzuleisten. Durch diese beiden unterschiedlichen Praktika werden zwei Berufsoptionen kennengelernt und somit die Weichen für die spätere Berufswahl gestellt.

Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Praktikantenamts der Fakultät.

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Vorkurse - Vorbereitung auf das Studium

Vorkurse in Mathematik und Physik haben das Ziel bestehende Lücken schon vor Vorlesungsbeginn zu schließen. Die Teilnahme an Vorkursen ist freiwillig. Der Englischkompaktkurs bietet die Möglichkeit den Studienaufwand im ersten Semester zu reduzieren.

Dieser Kurs richtet sich ausschließlich an Immatrikulierte der Fakultät E
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Vermittlung mathematischer Grundlagen
Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass viele Studierende Probleme mit den mathematischen Grundlagen haben, die in der Schule vermittelt werden sollten. Diese sind nicht nur für die Mathematik-Vorlesungen selbst, sondern auch für die Lehrveranstaltungen in Elektrotechnik, Physik, Elektronik, Mess- und Regelungstechnik etc. von großer Wichtigkeit. Deshalb empfehlen wir Ihnen sehr die Teilnahme an diesem für Sie kostenlosen Mathe-Vorkurs.

Sie bekommen dabei auch eine Reihe von Übungsaufgaben mit Lösungen, die zum Selbststudium geeignet sind und in der verbleibenden Zeit bis zum Semesterbeginn bearbeitet werden können.

Anmeldung zum Mathematik-Vorkurs
im Sekretariat E bei Frau Jentsch

Eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Beginn eines technischen Studiums sind Kenntnisse in Mathematik und Physik, die der Fachhochschulreife entsprechen.

Die Hochschule Mannheim Transfer GmbH (HMT) bietet Vorbereitungskurse für Mathematik und Physik an.
Diese Kurse sind kostenpflichtig. Die Teilnahme ist freiwillig.

Studienanfänger/-innen können sich bei Bedarf bzw. Interesse zum Mathematik-Intensivkurs und/oder zum Physik-Brückenkurs anmelden. Die Teilnehmeranzahl an diesen Kursen ist beschränkt.

Vorbereitungskurse für Studienanfänger/-innen (Link zur HMT)

Reduzierung des Studienaufwands im Grundstudium, Anerkennung als Wahlfach

Der Regelstudienplan sieht im ersten Semester die Belegung eines Wahlfachs vor.  Der Kompaktkurs wird bei erfolgreichem Abschluss als Wahlfach Technisches Englisch 2 (TEN2) anerkannt. Studienanfänger, die den Englischkurs in der vorlesungsfreien Zeit erfolgreich absolvieren, reduzieren damit ihren Studienaufwand im ersten Semester.

Sprachkompetenz verbessern
In der beruflichen Praxis ist Englisch für Ingenieure eine wichtige Kompetenz. Studierende erwerben durch diesen vorgelagerten Kompaktkurs bereits zum Studienbeginn eine wichtige Qualifikation.

Anmeldung zum Englisch-Kompaktkurs:
Die Anmeldung erfolgt im Srachenzentrum bei Herrn Clear
j.clear@hs-mannheim.de

Bewerbung

Bachelor › HS Mannheim
15. Juli -  für das Wintersemester

Master › PH-Heidelberg
15. Januar -  für das Sommersemester

Lehrveranstaltungen
(Link öffnet sich im Reiter Studierende)

Regelstudienplan
Wahlmodule