Universität vs. Hochschule vs. Duales Studium

Prof. Beck, HS Mannheim

Viele Schülerinnen und Schüler sind sich nach der Schule nicht sicher, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen sollen. Meist steht nur fest: nach dem Abi wird studiert! Hier gibt es jedoch wesentliche Unterschiede. Es lohnt sich, vor dem Studium genau zu überlegen, ob man sein Studium eher praxisorientiert oder theoretisch absolvieren möchte.

Die Universität vermittelt in der Regel Fachwissen im ausgewählten Studiengang. Studenten haben während Ihres Studiums die Möglichkeit, Professoren als Assistenten zu unterstützen, allerdings bezieht sich ihre Arbeit dann ebenfalls auf das Studium gerichtete, administrative oder forschende Arbeiten. Lehrveranstaltungen insbesondere im Grundstudium sind mit teilweise mehreren hundert Zuhörerinnen und Zuhörern deutlich größer als bei anderen Hochschultypen.

An der Hochschule (ehemals FH) wird in kleineren Gruppen und mit mehr Praxisbezug studiert. Die Studenten können ihr gerade angeeignetes Fachwissen sofort ausprobieren und lernen, wie man es anwendet. Die Verknüpfung zum Berufsleben ist durch Kooperationen mit namhaften Unternehmen in der Region gegeben. In der Zeit zwischen Studienbeginn und Masterabschluss besteht so die Möglichkeit, drei verschiedene Unternehmen im Rahmen von Abschlussarbeiten und Praxissemester intensiv kennen zu lernen. Der Kontakt zu den Professoren ist durch kleinere Gruppengrößen sehr persönlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das duale Studium ist von Anfang an darauf ausgelegt, in Kooperation mit Unternehmen ein Studium mit Lernzeiten im Unternehmen zu verbinden, so dass das Unternehmen davon ausgehen kann, dass die Studenten nach erfolgreichem Abschluss übernommen werden können. Die Aufteilung der Studienzeit zu praktischer Arbeit liegt bei gut 50 % für beide.


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