Rodung des Hambacher Forsts – warum sind so viele Aktivisten unterwegs?

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Wer derzeit die Nachrichten verfolgt, wird gesehen haben, dass momentan viele Aktivisten versuchen, die Rodung des Hambacher Forsts aufzuhalten. Was steckt dahinter? Der Energie-Riese RWE baut in direkter Umgebung Braunkohle ab und ist nun an die Grenzen der Förderung gestoßen. Weiterer Abbau von Braunkohle ist nur möglich, wenn große Teile des Hambacher Forsts gerodet werden um an die darunter liegenden Braunkohle-Vorkommen zu gelangen.

Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und andere möchten diese Rodung aufhalten, da es sich um ein Waldgebiet mit sehr alten Baumbeständen handelt. Da Deutschland sich der Energiewende verschrieben hat und den Kohleabbau langfristig stoppen möchte, um Umweltziele zu erreichen und damit dem Klimawandel entgegenzuwirken, macht die Rodung für viele langfristig keinen Sinn. Die Demonstranten möchten außerdem die Gewinnmaximierung von Konzernen zu Lasten der Umwelt verhindern.

Der Klimawandel ist kein Hirngespinst, sondern passiert tatsächlich. Das belegen auch Studien  der letzten Jahre. Wer auch beruflich dazu beitragen möchte, den Klimawandel aufzuhalten, sollte sich über den Studiengang „Energietechnik und Erneuerbare Energien“ informieren, der sich an der Hochschule Mannheim großer Beliebtheit erfreut. Die Studenten erwartet ein vielseitiger Studiengang, der sowohl die klassische Elektrotechnik als auch die neuen Technologien der regenerativen Energien umfasst. Das Studium ist von Beginn an praxisorientiert und geprägt durch enge Kontakte zur regionalen Industrie.


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